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Emo/Alernative-Klassiker der 90er
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Alle meine Rezensionen ansehen (REAL NAME) Rezension bezieht sich auf: One Last Laugh in a Place of Dying (Audio CD) Der Alternative/Emo Klassiker der 90er. Bei den Kritikern hochgelobt,gereichte es seinerzeit nur zum Insiderstatus,sicherlich auch extremst durch den Tod von Bandmitglied J.Fernandez beeinflusst.. Denn kurz nach der Platte erfolgte die konsequente Auflösung des Trios,welche eine ungeheure intensive Verbindung untereinander prägte. Es wurden 2 Alben geschaffen,die in ihrer Intensität und Emotionalität selten erreicht wurden. Gerade auf dieser Platte dominieren zum grösseren Teil schleppende Songepen, welche durch grossartigem Aufbau und Dynamik glänzen,den klagevollen Gesang Robin Proper-S.,der verzweifelten Wut über die Unausweichlichkeiten des Lebens,verpackt in geniale,melancholische Epen. Rockige Momente finden auf diesen 70min zwar statt,aber eher in kurzen Songs,der überwiegende Teil liegt zwischen 5-8min,mit feinen Gitarrenmotiven beginnend und sich dann oft in einem entladenden noisig angehauchten Rausch zu spielen. Ein besonderes Merkmal liegt auch bei dem statisch,perkussiven Schlagzeugspiel,was dem ganzen eine monolithische Kraft gibt,ähnlich der grossen Momente der Swans. Zu dem seelenvollem Gesang gibt es nicht viel zu sagen,dürfte er doch mittlerweile vielen Indie-Musikliebhabern durch das Nachfolgeprojekt Sophia bekannt sein. Es gibt wirklich wenige Sänger mit dieser emotionalen,einnehmenden Kraft, dieser Intensität,die einem selbst die Luft zum atmen nimmt. Es bleibt mir nur das Fazit zu ziehen,dass man es hier mit einen der wichtigsten Emo/Alternative Klassiker zu tun hat,welche ohne Vergleiche ziehen zu müssen,die Zeit überdauern,ohne sich irgendwie abzunutzen. Für die Ewigkeit!!!
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 9. Mai 2004 |